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NEUES VERPACKUNGSGESETZ IN DEUTSCHLAND AB 1. JANUAR 2019

10-12-2018

Ab 1. Januar 2019 gilt ein neues Verpackungsgesetz in Deutschland, das sich vor allem auf die „Business to Consumer”-Verpackungen (B2C) auswirkt. Dafür wird nämlich eine Registrierungs- und Meldepflicht eingeführt. Mithilfe dieses Gesetzes soll das Recycling dieser Verpackungen besser geregelt werden. Was bedeutet das für Sie?

Das neue Gesetz gilt für den Eigentümer des Produkts mit Verpackung zum Zeitpunkt des Überschreitens der deutschen Grenze.

Welche Verpackungen fallen unter dieses Gesetz?
Das neue Verpackungsgesetz gilt für Verpackungen im Bereich „Business to Consumer”. Dabei handelt es sich um alle Verpackungen von Pflanzen und Blumen, die den Verbraucher erreichen sollen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Hüllen oder Verpackungsfolie;
  • Etiketten;
  • Sticker;
  • Verpackungen aus Karton;
  • Pflanzentöpfe aus Kunststoff, die der Verbraucher sofort nach dem Kauf entfernt (z.B. bei Gartenpflanzen).

Welche Verpackungen fallen nicht unter dieses Gesetz?
Wenn ein Topf über die gesamte Lebensdauer bei der Pflanze bleiben soll, dann fällt er nicht unter die B2C-Verpackungen und damit nicht unter die neue Gesetzgebung. Das gilt auch für Transportverpackungen wie beispielsweise Pflanzenschalen. Diese Verpackungen gelten als „Business to Business“ (B2B)-Verpackungen.

Verantwortlich für die Erklärung
Entscheidend für die Einhaltung dieser neuen Gesetzgebung ist die Frage, wer zum Zeitpunkt des Grenzübertritts Eigentümer des Produkts und der Verpackung ist.

Vermeiden Sie Bußgelder und melden Sie sich an.

Wenn Sie für die Erklärung verantwortlich sind, lautet unser Rat:

  • Anmeldung bei der so genannten Zentralen Stelle Verpackungsregister. Melden Sie sich direkt an.
  • Abschluss eines Lizenzvertrags mit einem Recycling-Betrieb über die Menge der Verkaufsverpackungen, die Sie auf den deutschen Markt bringen werden. Sie werden für das Gesamtgewicht, das Sie in Umlauf bringen, besteuert. Zugelassene Recycling-Betriebe

Wir weisen darauf hin, dass Sie ohne Registrierung ab dem 1. Januar 2019 gegen die Vorschriften verstoßen und dies zu hohen Bußgeldern führen kann.

Weitere Informationen
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