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“Wir möchten den Menschen etwas Besonderes bieten.“

Einer der drei Mitarbeiter ist Annelies Rijksen. Sie arbeitet seit acht Jahren bei BloemRijk. An einigen Tagen hilft sie auch in der „Zonnebloem“ in Rhenen, einem der anderen Betriebe, die zur Firma De Wildernis von Jan und Gert van der Kolk gehören.

 Arbeiten und plaudern

Laut Annelies hat BloemRijk viele Stammkunden. Menschen, die im Supermarkt einkaufen, kommen oft kurz in die Blumenbinderei. Über den Geschäften befindet sich eine Wohnanlage mit vielen älteren Menschen. „Eine der Damen hat gerade ihren Mann verloren. Dann ist ein Gespräch besonders wichtig, und sie kommt, um sich kurz mit den Mädchen zu unterhalten. Dafür nehme ich mir gern die Zeit. Ich finde es wichtig, dass sich die Menschen hier willkommen fühlen. Und in der Zwischenzeit arbeiten wir in aller Ruhe weiter, denn plaudern und gleichzeitig binden ist kein Problem. Wir stehen auch immer im Geschäft. Als Kunde möchte man gesehen werden und nicht darauf warten, dass irgendwann jemand kommt um einem zu helfen. Nein, das gehört sich nicht.“

Anders einrichten

Die Eimer mit dem Blumen stehen jetzt links hinten im Geschäft. Zwei große Tische mit Vasen, Kerzen und Dekoartikeln stehen am Eingang. Annelies: „Wir ändern regelmäßig die Einrichtung im Geschäft. Es ist wichtig, dass das Angebot wechselt. Denn die Leute kommen auch zu uns, um Ideen zu erhalten. Manchmal verbringen wir einen Abend mit unserem Team in Rhenen, und den nächsten Abend hier in Achterberg.”

Gefühl der Freiheit

Die Mitarbeiter haben ein Herz für das Unternehmen, aber auch füreinander. Denn den Kollegen Raum zu geben oder jemanden zu vertreten, wenn ein Kind krank ist – auch das ist typisch für De Wildernes, erklärt Annelies. „Alle Mädchen, die hier arbeiten, bringen ihren persönlichen Geschmack und ihre Vorlieben mit. Gert van der Kolk stellte mich mit den Worten ein: ‚Du hast die Papiere, zeig sie mal her.’ Diese Haltung gab mir ein Gefühl von Freiheit.”

Persönliche Vorliebe

Die Mitarbeiterinnen von BloemRijk kreieren, was sie selbst gern verkaufen möchten. Die Kunden wissen genau, wer was macht und haben manchmal ihre Vorlieben. Das weiß auch das Team. Deshalb hört man regelmäßig im Geschäft: „Ich frage mal nach, ob Amber das für Sie macht. Sie weiß genau, wie Sie es haben möchten. Können Sie es morgen abholen kommen?’

Farbenfrohe Sträuße

Annelies selbst liebt verrückte Farbkombinationen. „Rosa, Orange und ein bisschen Gelb. Und daraus kreiere ich dann einen Strauß. Ich möchte den Menschen etwas Besonderes bieten, denn deshalb kommen Sie zu uns. Wir sind schließlich die Blumenbinder. Anfangs haben wir nicht sehr viele farbenfrohe Sträuße verkauft. Aber inzwischen gehen sie weg wie warme Semmeln.”

Inspiration

Sie erhalten ihre Inspiration von überall her. Annelies: „Beispielsweise von Pinterest. Und ich schaue häufig in Zeitschriften. Wir möchten unseren Kunden etwas präsentieren, was sie noch nicht kennen. Dabei kann es sich beispielsweise um Blumen in einem Glas oder ein kleines Stück Seife in einem Blumengesteck handeln.” Manchmal bieten Kunden auch selber Inspiration: „Dann kommt plötzlich jemand mit einer wirklich netten Idee. Und das möchten wir gern fördern.” Auch bei dem Inspirationstreffen „Feiern wir den Sommer“ Anfang des Jahres bei Plantion war das gesamte „Team Achterberg“ anwesend. Annelies: „Es war ein unglaublich schöner Tag, an dem wir in aller Ruhe gemeinsam schöne Sachen machen konnten. Im Geschäft kommt man nicht immer dazu.”

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