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Plantion hilft nachhaltigen Floristen mit Einkaufs- und „Nachweispflicht“

Die Nachfrage nach nachhaltigen Blumen und Pflanzen wächst rasant. Sowohl für Privat- als auch für gewerbliche Kunden. Floristen bekommen bei Plantion ein immer größeres nachhaltiges Sortiment geboten. Mit einer speziell entwickelten Software unterstützt Plantion den Käufer nun auch bei der Selektion nach Qualitätssiegeln und lässt anzeigen, dass die von ihnen erworbenen Waren wirklich nachhaltig sind.

„Attraktiv für Züchter und Floristen, die sich für nachhaltige Lösungen entscheiden“

„Früher hatten wir lediglich ein paar Floristen, die aus idealistischen Gründen nach nachhaltigen Blumen und Pflanzen fragten“, sagt Gerrit Kremer, Verkaufsleiter an der Versteigerungsuhr bei Plantion. „Aber letzten Sommer hatte ich plötzlich mehrere Floristen pro Woche an meinem Schreibtisch mit der Frage, ob Plantion zusätzliche Unterstützung im Bereich nachhaltiger Blumen und Pflanzen anbieten könne. Sowohl in Bezug auf den Einkauf als auch in Bezug auf den Nachweis gegenüber Kunden und Zertifizierungsstellen. Da war klar, dass das eine aktuelle Entwicklung ist, auf die wir eingehen müssen.“ Plantion konnte auf dem Markt den Wunsch feststellen, das deutlich gekennzeichnet sein sollte, welche Partien an der Versteigerungsuhr nachhaltig sind. Und sie wünschten sich eine Hilfestellung für die Floristen beim einfacheren Nachweisen, dass Pflanzen die Anforderungen der entsprechenden Zertifizierungsstellen erfüllen. Plantion nahm die Herausforderung an und entwickelte in Zusammenarbeit mit einer Reihe von Vertriebsorganisationen und Floristen die notwendige Software. Diese Software ermöglicht den Floristen, eine gute Auswahl aus dem nachhaltigen Angebot zusammenzustellen, sowohl bei Bestellungen über das Vermittlungsbüro als auch an der Versteigerungsuhr.

Selektion nach Nachhaltigkeit
Ron Nieboer, IT-Leiter bei Plantion, erklärt: „Im elektronischen Anlieferungsschein gibt der Anlieferer eine Reihe von Merkmalen wie Topfgröße, Länge, Gewicht und Anzahl der Knospen an. Darüber hinaus gibt er auch die Nachhaltigkeitszertifikate seiner Züchterei an. Ein Berechnungsmodul, das die Merkmale für jedes Zertifikat oder Qualitätssiegel kennt, prüft dann, inwieweit die Produkte die Anforderungen an ein Zertifikat erfüllen. Wenn z.B. eine Partie Rosen Fairtrade ist und somit dem niederländischen Qualitätssiegel „Barometer Duurzame Bloemist“ (Barometer Nachhaltiger Florist) entspricht, senden wir diese Informationen automatisch an das KOA-Modul.“ Käufer können dann innerhalb des KOA-Moduls, wo alle Partien mit einem Foto aufgeführt werden, ganz einfach eine Selektion nach Nachhaltigkeit zusammenstellen lassen. Nieboer: „Zum Beispiel: Nur die Partien anzeigen, die den Anforderungen für „Barometer Duurzame Bloemist“ entsprechen. Alle von uns unterstützten Zertifikate kann der Käufer gemischt selektieren lassen. Dies hilft ihm enorm bei der Entscheidung bezüglich der Einkaufsstrategie für den nächsten Tag. Auch in de Versteigerungshalle wird das entsprechende Qualitätssiegel angezeigt, sodass Käufer sofort sehen können, dass es sich um ein nachhaltiges Produkt handelt.“

Nachweis über die Rechnung
Die Software bietet auch nach dem Kauf Vorteile. Denn der Käufer kann eine regelmäßige Rechnungsübersicht anfordern, aus der hervorgeht, welche Käufe erfüllen die Anforderungen für z.B. „Barometer Duurzame Bloemist“, dem von Fleurop verwendeten Label, oder für „Green Florist“, dem Label von Topbloemen. Sowohl Zertifikate von Züchtern als auch Qualitätssiegel von Verbrauchern wurden ins System aufgenommen. Einzelhändler können alle diese Informationen an anfragende Zertifizierungsstellen weitergeben. Plantion selbst arbeitet auch daran, die entwickelte Software von der niederländischen Stichting Milieukeur (u.a. verantwortlich für das internationale Label “On the way to PlanetProof”) zertifizieren zu lassen. Kremer: „Wir zeigen ihren Auditoren diese Software, um sie davon zu überzeugen, dass das System immer korrekte Informationen liefert. Wenn ein Auditor den Floristen um die Unterlagen bittet, kann dieser anhand der Rechnungsübersicht zeigen, welche nachhaltigen Produkte er von welcher Quelle gekauft hat. Dann müssen sie nicht ihre gesamte Administration auf den Kopf stellen und es gibt keine Rückfragen.“

Zunehmende Effizienz
Die Software wird immer weiter entwickelt, sagt Nieboer. „Zum Beispiel sehe ich viele Werbespots für das internationale Qualitätssiegel „On the way to PlanetProof“. In unserem Modell ist es ein Kinderspiel, auch die Anforderungen dieses Qualitätssiegels zu berücksichtigen.“ Das System kann auch internationale Anforderungen berücksichtigen. „Angenommen es kommen außerhalb der Niederlande, weitere Verbraucherlabels und Zertifikate hinzu, dann können wir diese in unsere Software integrieren. Auf diese Weise können wir z.B. auch den belgischen, deutschen und schweizerischen Käufern in diesem Bereich weiterhelfen.“ Mit der neuen Software will Plantion den jetzigen Käufern an der Versteigerungsuhr mehr Dienstleistungen anbieten und außerdem neue Käufer dazugewinnen. Kremer: „Das Tolle an der Transparenz der Nachhaltigkeitslabel ist, dass die Käufer das zunehmend als Filtertool verwenden werden. Wenn dies viele Käufer tun, wird dies einen Preisvorteil bringen und das Produkt wird profitabler sein als ein Produkt ohne nachhaltiges Qualitätssiegel. Wir versuchen also zwei Dinge zu erreichen: Wir möchten Züchter mit nachhaltig gezüchteten Produkten für eine Versteigerung bei uns gewinnen. Und der Florist, der sich für Nachhaltigkeit entscheidet, soll bei Plantion ein positives und einfaches Kauferlebnis haben.

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