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„Maßnahmen zur Reinigung der Standardbehälter und Abfallverarbeitung“

Wenn es innerhalb von Plantion eine Abteilung gibt, die an Nachhaltigkeit arbeitet, dann ist es die Abteilung Logistikmittel. Das Waschen der Standardbehälter erfolgt dank einer neuen Maschine auf eine für Menschen und die Umwelt freundliche Weise. Und der Abfall wird sorgfältig getrennt.

Die Abteilung umfasst neun Personen. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die Annahme, Reinigung und Ausgabe von Standardbehältern. Sie nehmen sie den Kunden ab und stellen sicher, dass sie nach der Versteigerung eine Quittung für die Verrechnung der Pfandgebühr vorlegen können. Während die Käufer vor der Versteigerungsuhr sitzen, sortieren die Mitarbeiter die eingereichten Standardbehälter nach ihrer jeweiligen Art. Anschließend werden die Standardbehälter gründlich gereinigt. Fünfzehnhundert bis zweitausend Stück pro Stunde, achtzigtausend pro Woche. Züchter, die ihre Produkte anliefern, bekommen somit wieder saubere Standardbehälter, in denen sie ihre Produkte ordentlich anbieten können.

„Abfalltrennung spart auch Kosten“

Neue Waschanlage
„Vor zwei Jahren haben wir in eine neue Waschanlage für die Standardbehälter investiert“, sagt Wilfried van Oijen, Leiter Logistikmittel. „Vorher musste man alles manuell auf das Band legen und es wieder herunternehmen. Das war äußerst arbeitsintensiv, denn solche Standardbehälter wiegen jeweils etwa zwei Kilo und man musste jedes Mal einen Stapel nehmen. Wenn sich die Standardbehälter verkeilt hatten, musste man sie auseinanderziehen. In der neuen Maschine übernehmen Roboter ein größten Teil der Arbeit. Die Standardbehälter werden automatisch auf die Bahn gelegt und kommen aufgestapelt wieder heraus und werden auf den Wagen gestellt. Laut Wilfried ist auch der Reinigungsprozess besser und nachhaltiger geworden: „Der Standardbehälter wird innen und außen mit einem Minimum an Chlorkonzentrat gründlich gereinigt. Alle eventuellen Etikettrückstände werden entfernt.“

Trennung von Abfallströmen
Eine zweite wichtige Aufgabe der Abteilung ist die Abwicklung der Abfallströme. Alle versteigerungsbedingten Abfälle, die Käufer nach Ede zurückbringen, werden maschinell zerkleinert und in Behälter gepresst. Das sind große Mengen, sagt Van Oijen. „Wir haben in der Regel jede Woche einen Container Papier und Karton, etwa 325 Tonnen pro Jahr, und pro Woche einen Container Folie und Schalen, etwa 250 Tonnen pro Jahr.“ Es ist wichtig, die Abfallströme zu sortieren, denn die Kosten für Betriebsabfälle und deren Transportkosten sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Glücklicherweise hat Plantion einen Abnehmer für die Trays. Es ist schwierig, einen Abnehmer für die eingelieferte Folie zu finden. „Das Trennen ist sehr schwierig. Mit der Wickelfolie kann man noch etwas anfangen, aber mit den anderen Arten weniger. Früher bekam man 100 Euro pro Tonne für Kunststoffabfall, heute kostet es 190 Euro pro Tonne.“

Kartonhüllen
Wilfried begrüßt daher, dass die Verwendung alternativer Verpackungsmaterialien geprüft wird. „Die gesamte Branche arbeitet daran, Abfallströme zu reduzieren, und das gilt auch für Plantion. Man sieht, dass Blumen und Pflanzen zunehmend in Kartonhüllen statt in Folien verpackt werden. Karton ist leichter wiederverwendbar als Kunststoff. Die neuen Floratino-Trays sind auch eine gute Alternative zu den bisherigen Einmalschalen.“

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