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Grünzentrum läuft auf Hochtouren

Beim Grünzentrum von Plantion laufen Gartenprodukte wie warme Semmeln. Landschaftsgärtner laufen uns die Türen ein. Das kommt daher, das die Wirtschaft auf Hochtouren läuft. Und dann war da noch der wirklich staubtrockene Sommer 2018. Paul Heijmink, Leiter des Grünzentrums: „Jeder will seinen Garten wieder in Ordnung bringen.“

Wir haben viel zu tun. Paul Heijmink hat keine anderen Worte dafür. „Zu Beginn jeder neuen Woche setzten wir uns immer kurz mit unserem Team zusammen. Dann fragen wir uns, ob in den nächsten Tagen wieder so ein Ansturm herrschen wird. Bisher haben wir in diesem Jahr Woche für Woche den Rekordumsatz überschritten.“

Loyale Lieferanten
Dass das Grünzentrum die große Nachfrage bewältigen kann, ist laut Heijmink vor allem auf die guten Beziehungen zu treuen Lieferanten zurückzuführen. „Natürlich kann man nicht alles sofort, heute noch liefern. Aber wir schaffen es dennoch immer, unsere Kunden zufrieden zu stellen. Für einige Landschaftsgärtner dürfen wir beispielsweise nach bestem Wissen und Gewissen nach Alternativen suchen, wenn etwas auf der Pflanzenliste nicht verfügbar ist. Andere ziehen es vor, selbst Alternativen zu suchen. Aber wir finden immer eine Lösung, weil wir einen engen Kontakt zu unseren festen Züchtern unterhalten.“

In guten und schlechten Zeiten
Heijmink möchte die festen Züchter, rund fünfzig ausgewählte Lieferanten des Grünzentrums, noch einmal richtig loben: „Man muss sich klarmachen, dass sie ihre Produkte auf dem derzeitigen Markt mit so viel Nachfrage leicht an jeden Beliebigen verkaufen können. Aber gehen das „Risiko“ ein und beliefern uns, damit wir hier ein Komplettangebot haben und sie vertrauen darauf, dass wir es verkaufen. Das nennt man Zusammenarbeit in guten und in schlechten Zeiten. Ich glaube daran. Der Vorteil für uns ist, dass wir nur eine sehr begrenzte Anzahl von zusätzlichen Produkten aus anderer Quelle ankaufen müssen. Umgekehrt: Sobald die Wirtschaft weniger gut läuft, sind wir für unsere Züchter da und sind für sie eine sichtbare und zuverlässige Verkaufsadresse. Sie sind loyal, wir sind loyal. Das stärkt die Beziehung, ich kann es nicht oft genug betonen.“

„Investitionen in Beziehungen zahlen sich aus“

Buchsbaumzünsler und Palmen
Laut Heijmink gibt es derzeit enorm viel Nachfrage nach Buchsbaum. „Die Buchsbäume haben stark gelitten unter den Buchsbaumzünslern und der Dürre. Wir haben dafür eine schöne Alternative: frischgrüne Ilex Impala. Sie werden im großen Stil eingekauft. Es gibt auch eine große Nachfrage nach Olivenbäumen und Palmen. Anscheinend gehören die erfrorenen Bäume von 2012 der Vergessenheit an.“ Lachend: „Die Leute fragen mich oft, ob ein solcher Baum winterhart ist. Dann frage ich: „Haben Sie jemals eine verirrte Palme am Straßenrand gesehen?“ Also, nein … Aber okay, es ist ein Trend und wir verkaufen wieder deutlich mehr im Vergleich zu den Vorjahren.“

Etwas Seltenes
Was Heijmink noch auffällt, ist dass Kunden heute kaum noch etwas „besonders" finden. „Sie werden natürlich über das Internet mit Informationen überflutet. Sie wissen oft schon, dass es etwas gibt, also muss es auch irgendwo zu kaufen sein… Beim Grünzentrum suchen wir daher immer nach Neuheiten, das sind wir unserem Stand schuldig. Neulich bekamen wir einen hochstämmigen Feuerdorn, den man nicht oft sieht. Ich habe einem guten Kunden, mit dem wir häufig zusammenarbeiten, eine E-Mail geschickt: „Wenn Sie wissen, was das für eine Art ist, werde ich ihn für Sie reservieren.“ Die Moral dieser Geschichte, so Heijmink: „Wem gönnt man etwas Seltenes? Genau, einem Stammkunden.“ Und so schließt sich der Kreis wieder: Das Grünzentrum investiert in langfristige Beziehungen.

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