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„Es fühlt sich wie etwas Schönes an“

Am 6. Dezember 2019 wählten die Mitglieder von Plantion René Willemsen zu ihrem neuen Vorsitzenden. Die Eindrücke sind noch frisch. Seine größte Herausforderung? „Der Plantion-Genossenschaft wieder zu mehr Ansehen verhelfen!”

„Eine Woche oder zwei“ nahm sich René Willemsen Zeit, als Plantion ihn fragte, ob er die Nachfolge von Jos Kersten als Vorsitzender von Plantion antreten wolle. „Man stellt sich alle möglichen Fragen. Passt das zu mir? Habe ich Zeit dafür? Kann ich das…? In unserem Unternehmen WillemsenWeijs läuft alles ordentlich. Aber ich brauchte eine neue Herausforderung, und da kam Plantion zur rechten Zeit.”

Sieht er die Dinge jetzt mit anderen Augen?

„Glücklicherweise nicht! Ich bin auch immer noch derselbe René Willemsen, ein Topfpflanzenzüchter in Gendt. Bei meiner Namensgebung habe ich die Abkürzung OEN verwendet, die für ‚Open, Eerlijk en Nieuwsgierig‘ (Offen, Ehrlich und Neugierig) steht. Das war ich immer, und das möchte ich auch gern bleiben.”

Sehen Sie Plantion jetzt mit anderen Augen?

„Ja, aber das passiert immer, wenn man sich in etwas vertieft. Mich überrascht vor allem die junge Dynamik in dem Unternehmen. Es ist schön zu sehen, dass sich junge Menschen für den Gartenbau interessieren. Die Blumenzucht ist auch sehr dynamisch und viel mehr als nur der Anbau von Pflanzen.”

Bemerken Sie eine andere Verantwortlichkeit?

„Natürlich. Ich weiß, dass ich als Vorsitzender eine wichtige Stimme habe. Aber es ist eine gemeinsame Verantwortung, und ich bin ein Teil davon. Das fühlt sich für mich wie etwas Schönes, etwas Herausforderndes an.”

Wie werden Sie Ihre neue Rolle ausfüllen?

„Jos Kersten hat mir gesagt: ‚Bleib vor allem du selbst’. Und das habe ich definitiv vor. Ich bin niemand, der unbedingt auf einem Podium stehen möchte. Natürlich schauen alle auf einen. Und das ist auch gut, denn es bedeutet, dass man mit jemandem im Gespräch bleibt. Ich glaube definitiv an gemeinsames Handeln.”

Was ist Ihre wichtigste Herausforderung?

„Der Plantion-Genossenschaft wieder zu mehr Ansehen zu verhelfen. Dass wir zu einem Marktplatz werden, auf dem Züchter und Käufer zusammenarbeiten und sich miteinbezogen fühlen. Der erste erforderliche Schritt ist dabei Bewusstwerdung – das Bewusstsein: ‚das ist auch meine Genossenschaft‘.”

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