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Die ersten Monate von Mickey Hogervorst

Mickey Hogervorst (36) vertritt seit Dezember 2019 die Schnittblumen-Lieferanten im Vorstand der Genossenschaft Plantion. Wir möchten ihn kurz vorstellen.

Warum sind Sie Blumenzüchter geworden?

„In den 70er Jahren begann mein Vater in Stompwijk mit dem Rosenanbau. Im Jahr 1997 trat mein Bruder in die Firma ein, und zehn Jahre später kam auch ich dazu. So wird es in einem Familienunternehmen oft gemacht, und das gefällt mir einfach sehr gut. Mein Vater kann immer noch nicht stillsitzen, und meine Mutter erledigt ein bisschen Papierkram. Wir selbst haben drei kleine Kinder.“

Wie groß ist Ihr Betrieb?

„Wir sind nach und nach von 1 auf 8 Hektar Unterglasanbau gewachsen. Neben Rosen haben wir auch einige Jahre lang Pfingstrosen gezüchtet. 2018 haben wir damit aufgehört und sind zu Schnitt-Hortensien übergegangen. Sowohl bei Rosen als auch bei Hortensien sind wir ein mittelgroßer Anbieter im Zierpflanzensektor.”

Seit wann versteigern Sie bei Plantion?

„Mein Vater hat immer an den Uhren von Royal FloraHolland (RFH) versteigert. Er war auch Kreisdirektor bei der Blumenversteigerung Westland in Naaldwijk. Später versteigerte er bei Tele Flower Auction (TFA). 2010 wurde TFA von RFH übernommen, und Plantion zog nach Ede um. Damals sind wir Mitglied bei Plantion geworden.”

Wie gefällt Ihnen das Versteigern bei Plantion?

„Plantion ist einfach ein sehr schöner Marktplatz, wo man ein schönes Sortiment zu guten Preisen finden kann. Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern ist angenehm, die Kommunikationswege sind kurz.“

Wer hat Sie wegen einer Funktion im Vorstand angesprochen?

„Zuerst Arie Vreugdenhil, mein Ansprechpartner bei Plantion. Später sind dann Jos Kersten und René Willemsen auf mich zugekommen. Sie sagten, sie wollten mich, weil ich einer der größeren Schnittblumen-Lieferanten bin. Ich hatte bereits einige Verwaltungserfahrung in der örtlichen Gemeinde gesammelt und sagte schließlich zu.“

Und dann kam das Coronavirus…

„Ja, damit hat natürlich niemand gerechnet. René Willemsen und ich hatten keine Zeit, uns lange darauf einzustellen. Wir mussten schnell reagieren. Einige Zeit lief der Handel schlecht, aber dann begann der Zirkus in Plantion wieder zu laufen. Es ist toll, wie sich alle dafür eingesetzt haben.“

Hat Ihr Unternehmen sehr gelitten?

„Zuerst sah es schlecht aus. Glücklicherweise war die Entwicklung bei den Rosen dann positiv, da es weniger Nachschub aus Afrika gab. Auch die Nachfrage nach Schnitt-Hortensien nimmt langsam wieder zu. Alles in allem werden wir es schaffen.”

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