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„Dich in den Fisch hineinversetzen“

WER Carl Haverkamp
ALTER 51
WOHNORT Elst
BEZIEHUNGSSTATUS Beziehung mit Erika und Stiefvater von Roy
BERUF Logistik-Mitarbeiter bei Plantion
HOBBYS Angeln, Autos, Fußball, Kochen

Dein Lieblingsplatz?
„Mit meinen Angelruten mitten in der Natur! Ich gehe gerne Angeln, z.B. an einem so großen Waldsee im Nordosten von Frankreich, so etwas wie Etang du Stock. Da bin jetzt schon 4 Mal eine Woche lang mit einer Gruppe von Kumpels gewesen. Dann angeln wir Tag und Nacht. Aber das Gewässer bei Steenderen finde ich auch toll. Eine ländliche Umgebung, schöner Blick auf eine Mühle. Wenige Leute, guter Fang…

Anfänger oder alter Hase?
„Bei der Arbeit und beim Angeln bin ich, haha, schon ein alter Hase. Ich werde oft jünger geschätzt, als ich bin, aber mein Geburtsdatum lügt nicht. Über ein Zeitarbeitsunternehmen landete ich 1989 bei Plantion, damals noch Bloemenveiling Oost Nederland genannt. Ich arbeitete 15 Stunden pro Woche und genoss meine Freiheit. Ich bin immer noch verrückt auf Freizeit, aber ich arbeite inzwischen 32 Wochenstunden. Mein Vater nahm mich früher ein paar Mal mit zum Angeln und ich war sofort begeistert. Angeln ist eine Kombination von Ködern, Auswerfen und Taktik. Man muss in der Lage sein, sich in den Fisch hineinzuversetzen, sonst wird es nicht klappen.“

„Morgens ist wirklich viel los bei Plantion“

Die Schönen da draußen?
„Früher gingen ich und mein Bruder oft mit Freunden in große Diskotheken in Deutschland. Ich konnte nur die Sprache nicht. Das war dann doch ziemlich schwierig… Ja, Körpersprache, aber man will ja auch etwas reden können. Morgens fuhren wir gegen fünf Uhr dann wieder nach Hause, vier oder fünf von uns in einem Auto. Heutzutage gehe ich gerne aus essen. Hier in Elst gibt es ein sehr gutes italienisches Restaurant. Auf Drängen meiner Freundin rauche ich nicht mehr. Da habe ich aufs Jahr gerechnet 800 bis 900 Euro gespart. Das Geld gebe ich jetzt in Restaurants aus.“

Grün und Gelb?
„Kann ich daraus schwarz und gelb machen? Ich bin ein leidenschaftlicher Vitesse-Fan. Wenn sie nicht gut spielen, ärgere ich mich grün und gelb. Oh, Mann, oh, Mann … Früher ging ich ins Stadion, aber in den letzten Jahren schaue ich mir die Spiele zuhause an. Etwas zu essen und zu trinken dazu. Und viele Emotionen. Meine Freundin schaut nicht zu. Sie versteht nicht, warum mich das so bewegt. Ich koche normalerweise, aber letzten Sonntag spielte Vitesse um die Essenszeit herum. Dann hat meine Freundin köstlich gekocht: Spargel mit Schinken und Ei. Ich habe es nur so hereingeschaufelt. Irgendwie doof, denn so eine Mahlzeit sollte man ruhig genießen. Aber, na ja, ich wollte auch Vitesse sehen…”

Rucola oder Blumenkohl?
„Ich mag beides, aber ich würde lieber Pizza oder Pasta essen. Wenn es Blumenkohl ist, dann bitte mit einer Käsesoße. Und Rucola, das schmeckt lecker auf Carpaccio. Nach dem Tod meines Vaters im Jahr 2010 habe ich erst richtig Kochen gelernt. Es macht mir Spaß und ich koche regelmäßig etwas nach einem Kochbuchrezept.“

Wie grün ist dein Garten?
„Grün! Hecken, Gras, Büsche… Ich habe ziemlich viel zu tun, mit dem Zurückschneiden und Unkrautzupfen. In so einem Garten lebt so allerhand! Insekten, Vögel. Ich sitze abends gerne in meinem Garten bei einem Bier. Das kommt dem Gefühl, das ich beim Angeln habe, ziemlich nahe. Auch wenn beim Fischen noch etwas anderes hinzukommt, nämlich der Jagdinstinkt. Man will eben doch die meisten und die größten Fische fangen… Es ist echt eine Leidenschaft.“

Plantion-Gefühl?
„Ich kenne fast jeden hier. Die Alten und die Jungen. Ich arbeite am liebsten von 04:00 bis 12:30 Uhr. So früh am Morgen ist echt viel los bei Plantion. Um 05:00 Uhr kommen die Käufer, um 06:00 Uhr startet die Versteigerung. Das ist einfach ein geselliges Miteinander und einfach nur toll.“

Ede ist für mich…
„Der Ort, an dem ich arbeite und der Wohnort meiner Freundin. Ich kenne sie jetzt seit drei Jahren und habe viel Glück mit ihr. Dank ihr habe ich ein Pferd, einen Hund und ein Stiefkind: einen Sohn von 17 Jahren. Super netter Kerl. Zusammenziehen werden wir sicher einmal, aber vorläufig lassen wir es ruhig angehen und genießen alles, was wir so erleben.“

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