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“Das Glas ist immer halbvoll“

Dein Lieblingsplatz?

„Draußen! Radfahren auf der Posbank. Joggen am Waal entlang. Montags, mittwochs und freitags fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit von Bemmel nach Ede.
Ich bin eine Weile über Heteren gefahren, aber jetzt fahre ich oft über Arnheim und Oosterbeek. Ich treibe das ganze Jahr über Sport im Freien. Im Winter habe ich eine gute Beleuchtung.”

Grünschnabel oder alter Sack?

„Ich bin 53, also ein alter Sack. Das ist aber ok, damit habe ich kein Problem. Mit zunehmendem Alter wird man ruhiger. Ich muss nicht mehr unbedingt dies und das tun. Ich kann besser relativieren. Seit ein paar Jahren spiele ich Bassgitarre in einer Band. Bei der Feier meines 50. Geburtstags stand ich selbst auf der Bühne. Wir haben Golden Earring, Deep Purple, Herman Brood etc. gespielt. Altherren-Rock! In der zweiten Hälfte der Feier ist eine Band aufgetreten, von der meine Freunde und ich früher Fans waren. Es war ein toller Abend.“

Die Blumen draußen?

„Gemeinsam mit 16 anderen Männern trainiere ich für Triathlons. Wir nennen uns „Bourgondische Triatlon Club“. Sport treiben ist ok, aber wir machen daraus keine Religion. Ein paar Mal pro Jahr fahren wir ins Trainingscamp. Nein, haha, das stimmt wirklich. Tagsüber wird intensiv trainiert. Aber abends wird lecker gekocht, und wir trinken Bier und Wein.”

Grün und Gelb?

„Was ich nicht mag? Menschen, die immer alles negativ sehen. Bei mir ist das Glas halbvoll. Ich sehe die Chancen, nicht die Probleme. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich in den Fünfzigern bin. Wer weiß, wie lange man noch hier ist… Warum sollte man also schlecht gelaunt sein? Wenn die Leute zu lange maulen, sage ich ihnen die Meinung. Ich kann das einfach nicht mehr hören.”

Rucola oder Blumenkohl?

„Traditionelle Kost oder mal was anderes: ich esse alles. Manche Sachen sind vielleicht nicht so lecker, aber was soll’s.
Ich höre oft meine Mädchen sagen, dass sie etwas ‚nicht mögen‘. Aber manchmal essen sie woanders und kommen aufgeregt nach Hause: ‚Das Nasi war so lecker!‘ ‚Aber das schmeckt euch doch gar nicht!‘ ‚Ja, aber die bereiten das ganz anders zu.‘ Naja, über Geschmack kann man halt nicht streiten.”

Wie grün ist dein Garten?

„Uns läuft die Zeit davon. Unser Garten ist das Schlusslicht. Hinten stehen noch eine Schaukel und ein Trampolin.
Da die Kinder jetzt älter sind, möchte ich dort stattdessen eine Überdachung hinsetzen. Aber woher die Zeit nehmen… Auf der Terrasse stehen Töpfe mit blühenden Agapanthus und Begonien – Pflanzen, die wir auch im Grünzentrum stehen haben.“

Plantion-Gefühl?

„David & Goliath! Ich bin stolz darauf, dass das kleine Plantion noch immer selbstständig ist und dass wir noch immer am Ball sind und die zweite Versteigerung der Niederlande sind. Zum Zeitpunkt der Fusion sagten die Leute, wir würden noch ‚ein paar Jahre‘ durchhalten und dann von Royal FloraHolland übernommen werden. Aber zehn Jahre später sind wir immer noch erfolgreich. Wir kennen die Namen unserer Kunden. Und das möchten wir so beibehalten, da es uns stark macht.“

Ede ist für mich…

„Als der Umzug nach Ede damals angekündigt wurde, dachte ich kurz: ‚Was wird jetzt passieren?‘ Meine Mutter sagte immer: ‚Ein Mensch leidet am meisten unter dem, was er fürchtet.‘ Das denke ich auch, denn nach einem Jahr war es Routine. Am Ende ist es nicht so schlimm. Im Gegenteil: Bemmel-Ede ist jetzt eine gute Trainingsrunde für mich.”

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